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Das Zeitspiegelbild hat Gedanken und Meinungen, die es nicht für sich behalten kann und muss. BLOG sei dank. 


01. November 2016, 22:05

Space und seine Halloweenparty

Ich freue mich: Mein Sohn war inspiriert von meinen schriftstellerischen Ambitionen ( www.zeitspiegelbild.de/Blog 'Mein Freund Alien' ), so dass er gerne eine eigene Geschichte ins Netz stellen wollte, bei der ich ihm behilflich sein sollte. Das tat ich natürlich gerne. Er wollte auch einen Alien als Figur. Diesen wollte er Halloween erlebt haben lassen. Die weitere Geschichte entwickelte er im Gespräch über seine Figur und dessen Erlebnisse.

Space und seine Halloweenparty

Es war ein besonderer Tag. Die Menschen feierten Halloween. Auch Space feierte Halloween. Aber Space ist kein Mensch. Er ist ein Alien. Ich habe ihm den Namen Space gegeben. Sein wirklicher Name ist Asdfpouis! Aber Asdfpouis ist unaussprechlich. Deshalb nenne ich ihn Space. Space findet diesen Namen gut. Letztes Jahr Weihnachten fand ich ihn unter einem Baum. Seine Rakete war zerstört. Er war auf die Erde gestürzt. Seitdem lebt er bei mir.
Space ist so alt wie ich, sieben Jahre alt. Aber keine Erdenjahre, sondern gezählt in den Jahren seines Planeten. Sein Planet heißt Opmuvhmjh. Das ist leider auch unaussprechlich. Deshalb sage ich nur Op. Auf Op gibt es kein Halloween. Space feierte also zum ersten Mal Halloween. Ich lud alle meine Klassenkameraden zu einer Halloweenparty für Space ein. Zuerst hatte er sehr viel Angst vor den Geistern um ihn herum.
Aber bald schon merkte Space, dass die Geister noch viel mehr Angst vor ihm hatten, als er vor ihnen. Das lag wohl daran, dass er einen blauen Körper, einen großen runden Kopf mit zwei sehr großen Augen und einen langen Oberkörper auf acht Beinen hatte. Space gefiel es so gut, wenn die anderen Geister Angst vor ihm hatten, dass er sie schließlich sogar extra erschreckte und ganz ganz doll lachte, wenn sich die anderen Geister erschrocken verstecken wollten.

(Mein Sohn hat eine Fortsetzung der Serie in Aussicht gestellt)

Redakteur

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23. August 2016, 00:30

Sommergefühle

Der Sommer schenkt seine Freuden. Ruhelos genieße ich die Schönheiten der Natur und springe von einer Wolke zur nächsten. Ein Windzug, ein Duft, schon kann es um mich geschehen sein, schon wende ich mich der nächsten Blüte zu. Wie eine Libelle tanze ich und lausche den Klängen, als sei ich ein Gesandter, der für die Königin das schönste Lied sucht. Die Zärtlichkeit des Lebens streichelt meine Wangen und umspült den Raum mit unendlicher Wärme. Gedanken verlieren sich im Dickicht der Gefühle und ein Traum erwacht zum Leben. Farben sammeln das Licht ein und und spielen das Spiel der Elemente. Es gelingt das eine oder das andere Wort in der einen oder anderen Kombination. Das Leben schmeichelt und versprüht sein Glück.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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13. Juni 2016, 23:27

Gedankenverloren

Ich habe meine Gedanken nicht eingestellt, habe nicht aufgegeben, zu denken und zu fühlen. Im Gegenteil, gestern weinte ich, weil ich sang: „Es ist so einfach, schau dir nur die blühenden Blumen an“.
Bin wieder in den Beobachtungsmodus gefallen, gegangen, geschlichen oder geflüchtet. Aufgeregt hatte ich mich bemüht, Zusammenhänge zu erklären, auf Hintergründe zu verweisen, um Verständnis zu ringen.
Die Welt drehte sich und ich las in einem Weltatlas der Geschichte. Es ist so viel zu wissen, so viel zu ignorieren. Wo soll man anfangen und nie aufhören? Heute ist es nicht besser als vor den ganzen anderen unseligen Zeiten. Dauertrauer ist aber auch keine Lösung. Dieses verdammte Unrecht, ob geschrieben oder nicht. Man möchte explodieren. Das geht auch nicht. Ich schreibe also vor mich hin und denke etwas anderes.
Manchmal, wenn ich auf der Gitarre spiele, bin ich bei Ereignissen meines Lebens, durchlebe sie, diskutiere, lache oder hinterfrage und finde mich in einem wunderbaren Rhythmus unter traumhafter Melodie mit dem Gefühl und Bewusstsein, dass man Wissen fühlen können muss.
Meine Gedanken sind selbständig und mir gegenüber loyal. Ich möchte sie nicht verlieren. Wenn ich beobachte, kann ich meine Gedanken nicht verlieren. Denn dann bin ich in den Gedanken verloren. Hoffnungsvoll.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild