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Das Zeitspiegelbild hat Gedanken und Meinungen, die es nicht für sich behalten kann und muss. BLOG sei dank. 


08. Februar 2017, 13:39

Mein Freund Alien liest gern

Alien hatte mich und eine Menge Leute zu einer Lesung eingeladen. Konkretes zum Programm behielt er noch für sich, wir sollten uns überraschen lassen, die Titel und Autoren seien nicht so wichtig. Entsprechend groß war die Spannung.
Die Veranstaltung war trotz hoher Erwartungen ein Genuss.
Er hatte einen großen Schwung Bücher auf einem Tisch ausgebreitet. Allerdings hatten alle Bücher einen weißen Umschlag, jeweils mit einem farbigen Punkt auf dem Buchrücken. Die Gäste bat er, jeweils ein Buch mit einem Punkt ihrer Lieblingsfarbe zu wählen und nach Farben geordnet zu stapeln. Das auf dem höchsten Stapel oben liegende Buch nahm Alien mit in eine etwa drei mal drei Meter große, gläserne, einfach beleuchtete und langsam um die Mittelachse drehende Kabine. Dort legte er das Buch auf ein gläsernes Stehpult, setzte sich einen roten Schutzhelm auf den Kopf und zog sich einen Mikrofonbügel vor den Mund. Dann begann er zu lesen. Eine sehr ausgewogen arbeitende Lautsprecheranlage sorgte für einen sicheren Transport der Wärme und Natürlichkeit in Aliens Stimme.
Er las sehr lebhaft, ja leidenschaftlich, er gestikulierte viel und konnte sich kaum auf der Stelle halten. Immer wieder nahm er das Buch und wanderte lesend in der kleinen Kabine umher, um es bald wieder zurück zu legen und gestikulierend, wie ein Dirigent, sich und das Publikum durch den Sinngehalt der gelesenen Worte zu führen. Wie in einem Theaterstück konnte er die Inhalte vermitteln und das Publikum fesseln. Nach punktgenau fünfzehn MInuten beendete er den Vortrag und widmete sich dem auf dem nächsthöchsten Stapel oben liegenden Buch, um mit diesem das Spiel mit gleicher Prozedur fortzusetzen.
Das Publikum war begeistert. Zur Belohnung lud Alien einige der Gäste ein, sich statt seiner dem Spiel zu widmen. So verging die Nacht. Alien meinte noch, einen Film könne man schauen, ohne zu denken. Ohne zu denken, könne man aber kein Buch lesen. Ich gebe ihm Recht. Lesen fordert zur genauen Betrachtung heraus, das geschriebene Wort sucht immer größtmögliche Präzision, möchte Differenziertheit auskosten.
Ich verstehe gut, dass Alien gerne liest. Lesen schult das Denken. Abwechslungsreiches Lesen bringt Vielfalt.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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24. Januar 2017, 23:22

Nachtgedanken

Die Spezies Mensch werde ich nicht verändern. Doch ein einziges Buch, eine Rede, ein Lied, ja vielleicht ein Gedicht oder ein Bild kann die Welt verändern. Das Leben sucht genau diese Magie und wird sie finden. Immer wieder! Irgendwo auf diesem Planeten. Jeder Zauber kann offenbaren, dass Gedanken nicht an räumliche und zeitliche Dimensionen gebunden sind. Gedanken bewegen sich zu nah an Gefühlen entlang und lassen sich von ihnen leiten und vereinnahmen.
Über Liebe sprachen wir, als wir heran wuchsen, die Jugend hinter uns ließen und das Fleisch mehrten, während wir das Blut der Erde tranken. Das Wasser wurde verkauft und die Sonne verkam zu einem kosmetischen Utensil. Wissen wurde Null und Eins, aber der Mensch blieb jung und aggressiv. Die Sprachen entzweiten sich und der Abschied war kalt. Menschlichkeit hatte Sehnsucht und erschuf sich als ein Wort auf der Suche nach Nischen in unseren Herzen.
Nur Geschwindigkeit beruhigte die Rasenden. Es war wie eine Zeitreise. Gedanken überschlugen sich und blieben aus, vieles war zu schnell gedacht, zu wenig nachgedacht und vor allem nicht vorausgedacht. Gefühle beherrschten die Gedanken. Und das Schwert blieb immer eine schimmernde Sekunde vergeblicher Hoffnung zu langsam. Doch Tränen trocknen und ein Lächeln kann der Beginn eines neuen Lebens sein. Nachkommende Kinder werden wieder hüpfen und lustig sein. Schenken wir ihnen mehr Aufmerksamkeit als wir uns vorstellen können. Das Lachen der Kinder ist wie die Kraft der Sonne.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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17. Januar 2017, 01:16

Mein Freund Alien bevorzugt Handwäsche

Kürzlich traf ich meinen Freund Alien wieder. Er war wie immer gut gekleidet, in einem seiner von ihm besonders geliebten schimmernden Anzüge, die ihm ausgesprochen gut standen und die Eleganz seiner Bewegungen passend umkleiden konnten. In den Anzügen wirkte er fast menschlich. Abgesehen davon, dass seine Tarnung mittels seiner Feromone gar nicht den Gedanken aufkommen ließ, er sei nicht menschlich. Ich freute mich, endlich wieder ein Gespräch mit ihm zu führen, seine Sicht der Dinge zu erfahren.
„Machen wir uns nichts vor. Das Leben ist eine Waschmaschine. Mir geht es nicht anders als den Menschen. Seit Anbeginn meiner geistigen Aktivitäten, seit meiner Geburt bin ich einer Gehirnwäsche ausgesetzt.“
„Ich bitte Sie, Alien. Meinen Sie nicht, dass Sie etwas übertreiben? Gehirnwäsche ist doch eher etwas für Filme und Geheimagenten.“
„Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn sei weiße Wäsche. Ihre Mutter, Ihre Frau oder eine sonst dazu berufene Person wäscht regelmäßig die Wäsche, bügelt und stärkt sie. Aber nach einer Weile werden Sie feststellen, dass ein grauer Schleier hängen bleibt. Alle Pflege ist vergeblich, irgendwann wird die vergraute Wäsche nur noch 'weiße Wäsche' genannt werden, weil es die ursprüngliche farbliche Bestimmung war.“
„Nun ja, ich wäre geneigt, Ihnen zu folgen, wenn ich könnte!“, sagte ich etwas hilflos. Obwohl ich sicher war, dass er auch ohne diese Bemerkung zu einer weiteren erhellenden Erklärung kommen würde. In gewisser Weise machte es Spaß, das Wort an ihn zu richten, den Monolog aufzuheben und die Unterhaltung zu erleben. Nicht, dass ich etwas gegen einen Monolog gehabt hätte. Aber nach solchen Einwürfen glänzten seine Augen noch mehr und spiegelten seine Fähigkeit wieder, einem Gesprächspartner das Gefühl zu geben, absolut gleichberechtigt zu sein.
„Sie werden die Wäsche nie wieder weiß bekommen,“ fuhr er fort, „man möchte fast meinen, die Waschmaschine wasche das Weiß sogar heraus. Vielleicht wollen Sie eines ihrer Lieblingswäschestücke schließlich irgendwann färben. Das machen Sie natürlich auch in der Waschmaschine. Dann bleibt gar nichts mehr von dem Weiß. Oder Sie ziehen das Wäschestück nur noch zur Erledigung schmutziger Arbeiten an. Immer mehr Dreck wird ins Gewebe dringen und die Waschmaschine wird schließlich bestimmen, welchen Weißheitsgrad die Wäsche haben darf. Vielleicht muss das ehemals alpenschneeweiße Wäschestück am Ende sogar als Putzlappen herhalten.“
„Sie meinen, unsere Gehirne werden immer grauer oder gefärbt und enden als Putzlappen? Das scheint mir sehr düster.“
Alien lachte: „Ja, so könnte man sagen. Das ist aber nicht düster. Das ist die Realität. Realität ist wertungsfrei, aber nicht wartungsfrei. Die Realität bestimmt unser Denken und unser Fühlen. Genauer gesagt, sind es die individuellen Realitäten. Jedes Wesen hat seine eigene Realität, die Individuen wie die Gemeinwesen, die durch kollektive Wahrnehmung und Empfindung getragen werden. “
„Sie haben Wartungsvorschläge für das Leben?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Auch ich habe nur Gedanken, als Resultat meiner eigenen Gehirnwäsche. Aber ich bemühe mich um Handwäsche. Die ist zwar anstrengender und zeitraubender, aber der Sorgfalt sehr zuträglich. Ich wasche schonend.“

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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03. Januar 2017, 23:50

Glückliches neues Jahr

Unglaublich! Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich lebe! Immer noch! Selbstverständlich ist das nicht! Das sollte allen Menschen bezüglich ihres eigenen Lebens bewusst sein. Ich betrachte es – um nicht Geschenk zu sagen - als große Gabe, das Leben und die Zeit zu empfinden. Die Kürze des vergangenen Jahres kann mir egal sein. Das Leben ist nach vorne gerichtet und vor allem dem Erleben, der Zukunft und dem Empfinden verpflichtet. Ehre der Schöpfung, auf welche Art und Weise sie sich auch immer offenbart. Mit dem Verstand können wir das ganze Ausmaß der Schöpfung und ihres Ursprunges nicht begreifen. Deshalb suchen wir Antworten auch in unseren Herzen und unseren Seelen und befragen unsere Ahnen und Urahnen. Wir beoboachten sogar die Sterne, um Auskunft über uns und unsere Herkunft zu erhalten. So wichtig nehmen wir Menschen uns, sehr wichtig. Aber mir scheint dennoch, wir beobachten uns selbst am wenigsten, abgesehen von den Eitelkeiten. Am Ende könnte der Mensch des Menschen größter Feind sein.
Manche mögen sich über meine Freude am eigenen Leben wundern. Aber es ist ganz einfach, es ist der Respekt vor dem Leben. Das Wertvollste am Lebens ist, dass es unendlich viele Optionen bietet, Leben ist Entwicklung, Leben ist Optimismus, Leben ist auf der Suche nach Fortsetzung und Verbesserung. Leben ist lieben und trauern, leben ist lachen und weinen, leben ist wüten und trösten. Ich wünsche allen ein glückliches neues Jahr, wie schwierig es auch immer werden sollte.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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27. Dezember 2016, 22:18

Neue Generationen

Schlimme Nachrichten mag man gerne umgehen. Leider geht das nicht immer, dann muss man mit ihnen umgehen. Wir müssen uns sogar mit Bösartigkeiten auseinander setzen. Ein Priester hat den Vorteil, dass er göttlichen Trost spendet. Irgendwann sei alles Leid im Paradies der Vergessenheit gewidmet. Diesen Trost kann ich nicht spenden. Mein irdischer Kosmos ist viel kleiner. Aber natürlich suche auch ich nach Wegen, mit Wut umzugehen.
Nun las ich von jungen Flüchtlingen im Alter von 15 bis 21 Jahren, die einen Obdachlosen in der Berliner U-Bahn angezündet haben sollen. Zunächst war ich fassungslos. Ich überlegte, ob ich mit meiner Gutmenschstimmung nicht doch übertreibe und jetzt vielleicht auch hetzen müsste. Das waren sehr kurzlebige Gedanken. Mein nächster Gedanke war, wie Menschen die unglaubliche „Fähigkeit“ erlangen können, solche Taten zu begehen. Ich vermute, dass ich das bisherige Leben dieser Menschen nicht hätte leben wollen. Die Ursachen liegen in einer Welt, die eine kosmische Betrachtung erfordert. Das Leben findet nicht nur in der U-Bahn statt, es treibt seine Wesen und Unwesen auf einem Planeten, dessen gefährlichsten Bewohner neue visionäre Vorstellungen von einem gewaltfreien Versorgungsunternehmen brauchen. Die nächsten Generationen werden die alte und die neue Vergangenheit verarbeiten müssen, jeder für sich, wie wir unsere Vergangenheit und die unserer Großväter und Väter verarbeiten müssen.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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20. Dezember 2016, 12:58

Es ist eigenartig - im Krieg!

Als Kind ging ich in Alexandria in Ägypten in die Vorschule. Die Erwachsenen schrieben das Jahr 1967. Schön war die Zeit. Aber plötzlich schossen Menschen aus Israel und Ägypten aufeinander. Licht durften wir nachts nicht mehr anmachen. In unserem Haus wurden die Fenster mit einer dunklen Folie verdunkelt. Der lustige Kaufmann aus dem kleinen Laden an der Ecke lief nun in Uniform und mit einem Gewehr auf dem Weg vor dem großen eisernen Tor zu unserem Haus entlang. Meine Geschwister und ich schrien und rannten ins Haus als wir den Soldaten sahen und erkannten, wer er war. Wir wurden schnellstens mit Containerschiffen evakuiert und konnten unser Leben glücklich in Deutschland fortsetzen. Viele Jahre später war ich in Iran und Pakistan. Es war ein heißer Krieg zwischen Iran und Irak, und die Sowjetunion bemühte sich in Afghanistan. Im goldenen Tempel in Amritsar wurde der Staat Khalistan ausgerufen. Nur mit einer Militäreskorte konnten Individualreisende wie ich das pakistanische Grenzgebiet verlassen und durch den Punjab bis nach Neu-Dehli gelangen. Es ist eigenartig - im Krieg! Man gewöhnt sich daran. Ich fühle mich eiskalt und weine.

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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07. Dezember 2016, 22:28

Des Rätsels Lösung!

Täglich stopfe ich Informationen in mich hinein und suche meine eigenen Meinungen in meinen Gedanken und meinem Bauch. Die Unendlichkeit aller Aspekte strömt an mir vorbei und hinterlässt einen blassen Traum vom Leben jenseits aller Unvernunft. Das Herz attackiert den Verstand. Der Puls schlägt mal tief, mal hoch und trifft die Seele. Die hält sich an Bindungen fest und nutzt Klänge und Bilder, um nicht die Orientierung zu verlieren.
Im Zuge meiner Überlegungen zur Entschlüsselung des Rätsels um eine kollektive Einsichtsfähigkeit der Menschheit entstand in mir das Bild einer Flasche, die mit dem offenen Hals nach unten hängt, aber befüllt werden soll. Ein trostloses Unterfangen, wenn die Flasche nicht horizontal um 180 Grad gedreht oder der Flaschenboden mechanisch entfernt wird.
Wird die Flasche gedreht, ist die Aufgabe selbstverständlich nicht erfüllt, da die Flasche dann nicht mehr mit dem offenen Hals nach unten hängt. Die Entfernung des Flaschenbodens ist ebenfalls keine Option, da eine Flasche bekanntlich einen Boden haben muss, es anderenfalls keine Flasche mehr ist. Ein Dilemma. Dennoch denke ich weiter. Weil feststeht, dass die Flasche vom Boden zum Hals hin voll werden muss. Das ist des Rätsels Lösung!

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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13. November 2016, 12:58

Demokratie im Test

Ich stelle fest, dass Herr Donald Trump mit seinen - in der Tat unerträglichen – Provokationen die wahren Freunde und Feinde der Demokratie öffentlich macht. Es gilt, sich nicht nur vor denen zu schützen, die offen Rechts stehen, laufen und rennen, sondern - vielleicht sogar insbesondere - auch vor denen zu hüten, die behaupten, demokratisch zu denken, sich aber nach verbalen Herzattacken mit Lynchgelüsten wieder ihrem individuellem Glück hingeben.

Bitte beherzigen und auf keinen Fall vergessen: Demokratie steht und fällt mit dem demokratischen Engagement ihrer Mitglieder

Holla, da war noch etwas. Ach ja, zur Demokratie gibt es einiges zu wissen. Einen theoretischen Einstieg findet man leicht unter: www.bpb.de/nachschlagen/​lexika/politiklexikon/17321/​demokratie *copy and paste (Homepage der Bundeszentrale für Politische Bildung).

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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01. November 2016, 22:05

Space und seine Halloweenparty

Ich freue mich: Mein Sohn war inspiriert von meinen schriftstellerischen Ambitionen ( www.zeitspiegelbild.de/Blog 'Mein Freund Alien' ), so dass er gerne eine eigene Geschichte ins Netz stellen wollte, bei der ich ihm behilflich sein sollte. Das tat ich natürlich gerne. Er wollte auch einen Alien als Figur. Diesen wollte er Halloween erlebt haben lassen. Die weitere Geschichte entwickelte er im Gespräch über seine Figur und dessen Erlebnisse.

Space und seine Halloweenparty

Es war ein besonderer Tag. Die Menschen feierten Halloween. Auch Space feierte Halloween. Aber Space ist kein Mensch. Er ist ein Alien. Ich habe ihm den Namen Space gegeben. Sein wirklicher Name ist Asdfpouis! Aber Asdfpouis ist unaussprechlich. Deshalb nenne ich ihn Space. Space findet diesen Namen gut. Letztes Jahr Weihnachten fand ich ihn unter einem Baum. Seine Rakete war zerstört. Er war auf die Erde gestürzt. Seitdem lebt er bei mir.
Space ist so alt wie ich, sieben Jahre alt. Aber keine Erdenjahre, sondern gezählt in den Jahren seines Planeten. Sein Planet heißt Opmuvhmjh. Das ist leider auch unaussprechlich. Deshalb sage ich nur Op. Auf Op gibt es kein Halloween. Space feierte also zum ersten Mal Halloween. Ich lud alle meine Klassenkameraden zu einer Halloweenparty für Space ein. Zuerst hatte er sehr viel Angst vor den Geistern um ihn herum.
Aber bald schon merkte Space, dass die Geister noch viel mehr Angst vor ihm hatten, als er vor ihnen. Das lag wohl daran, dass er einen blauen Körper, einen großen runden Kopf mit zwei sehr großen Augen und einen langen Oberkörper auf acht Beinen hatte. Space gefiel es so gut, wenn die anderen Geister Angst vor ihm hatten, dass er sie schließlich sogar extra erschreckte und ganz ganz doll lachte, wenn sich die anderen Geister erschrocken verstecken wollten.

(Mein Sohn hat eine Fortsetzung der Serie in Aussicht gestellt)

Redakteur

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31. Oktober 2016, 11:46

Mein Freund Alien gruselt sich

Kürzlich traf ich Alien wieder. Er war gut gelaunt und freute sich auf die Zeit der Geister.
„Geisterzeit ist Alienzeit“, sagte er und hob respektvoll seinen Hut. „Ich werde meine Feromone bei mir behalten und mich allen zeigen. Das wird ein Spaß.“
„Haben Sie keine Angst, entdeckt zu werden?“, fragte ich besorgt.
„Ach was, das mache ich jedes Jahr. Genau genommen, habe ich es irgendwann selbst eingeführt. Damit ich einfach mal ich sein kann.“ Alien rollte erfreut seine vier Augen und hüpfte. „Zum Glück glauben die Menschen aber, Halloween sei kommerzieller Schabernack, Geldverdienerei! Unfug! Ich wollte, dass die Menschen sich auch mal so gruseln, wie es mich gruselt, seit ich auf der Erde bin. Die Unwesen der Menschen sind schon sehr sehr gruselig.“

Bis zum nächsten Mal
Euer Zeitspiegelbild

Redakteur

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